Niedrigenergiehaus


Niedrigenergiehaus | KFW-Effizienzhaus | Energieeinsparverordnung | Erneuerbare Energien Wärmegesetz

Das Prädikat "Niedrigenergiehaus" erhalten alle Gebäude mit einem niedrigen Energiebedarf für Warmwasser und Heizwärme. Hierbei ist ausschlaggebend, dass der Heizwärmebedarf bei Niedrigenergiehäusern maximal 70 kWh betragen darf. Die Umrechnung erfolgt pro Quadratmeter. Damit darf ein Niedrigenergiehaus nicht mehr als sieben Kubikmeter Erdgas oder sieben Liter Heizöl pro Jahr, pro Quadratmeter verbrauchen. Zum Hintergrundwissen bleibt zu sagen, bis 2002 durften die Häuser auf Grund der damals geltenden Wärmeschutzverordnung noch bis zu 100 Kilowattstunden pro Jahr, pro Quadratmeter verbrauchen. Somit wurde eine Reduzierung um 30%, im Bereich des Transmissions-Wärmeverlustes geschaffen.

Baukomponenten, Kosten und Vorgaben

Im Grunde genommen ist nach der EnEV 2009 jedes neu gebaute Haus, im Regelfall, ein nach dem Niedrigenergiehaus-Standard gebautes Haus. Dem Bauherren entstehen durch diese Vorgaben nur geringfügig höhere Kosten. Diverse Studien beziffern den Mehraufwand mit rund 3-8% gegenüber den normalen Baukosten. Diese Mehrkosten werden jedoch im Laufe der Zeit durch den geringeren Energieaufwand amortisiert. Die Hauptkriterien für ein Niedrigenergiehaus sind ein guter Wärmeschutz, eine nach Normen gerechte Luftdichtheit, Vermeidung von Wärmebrücken, Wärmeschutzverglasung, effiziente Haustechnik und eine effiziente Wohnungslüftung. Die Ermittlung dieser Daten findet anhand von präzisen technischen Kennwerten statt.

Generell sind bei Niedrig-Energie-Häusern folgende Faktoren zu beachten:

  • das örtliche Klima, sowie die Lage des Hauses
  • die Hülle des Hauses (Gebäudes) beispielsweise zerklüftet oder kompakt
  • eine südliche Ausrichtung der Hauptfensterflächen
  • eine Zimmeranordnung nach Verwendungszweck
    (Wohnräume werden südlich ausgerichtet, Bad, Küche, WC nach Norden)
  • mögliche Unterbindung von Wärmebrücken
    (keine Verwendung von Bauteilen, die leicht Wärme nach außen transportieren)
  • eine gute Dämmung, nach außen 20-40 cm dick
  • kontrollierte Hauslüftung mit einer Wärmerückgewinnung von 80% aus der Abluft
  • Zwei- oder Dreischeiben dickes Wärmeschutzglas
  • sehr hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle
  • thermische Solartechnik zur Warmwasserbereitung
  • effiziente Heizanlagen (Wärmepumpen, Holzheizung usw.)
  • Haustechnik und Haushaltsgeräte, die Strom sparend sind


Massivhaus als Niedrigenergiehaus planen und bauen:
Energiesparhaus als Massivhaus planen und bauen

Schon seit 1995 steht Massivhaus-Zentrum für den Hausbau mit exklusiven Baustoffe und einer reichhaltigen Grundausstattung. Bauen Sie Ihr Eigenheim mit Porenbeton oder Ziegel und kombinieren Sie die vielen Möglichkeiten aus Mauerwerk und Dämmsystemen für Ihr persönliches Niedrigenergie-Massivhaus.
Auskunft geben Ihnen kompetente Bauberater und Architekten, denn eine optimale Bauberatung und Bauplanung ist Grundlage für den energieeffizienten und zugleich günstigen Hausbau als Niedrigenergiehaus.

   Startseite  |  Impressum & Kontaktdaten                                                   Letzte Aktualisierung: 30. 01. 2012